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Zwei FÖJ-Stellen im Nationalpark Hainich kurzfristig zu besetzen

Pressemitteilungen vom

Das Foto zeigt die FÖJlerinnen im Nationalpark Hainich.

Die FÖJlerinnen Pauline Müller (l.) und Aniela Hausdörfer werden jetzt eine medizinische Ausbildung beginnen. Foto: Carolin Mölich

Abschied und Neuanfang

Im Nationalpark Hainich sind zwei Stellen im Freiwilligen Ökologischen Jahr kurzfristig zum 14. März neu zu besetzen. Wer zwischen 18 und 26 Jahre alt ist, sich für die Natur interessiert, kommunikativ ist und Lust hat, ab dem Frühjahr (hoffentlich wieder) mit Schulklassen im Rahmen der Umweltbildung im Nationalpark unterwegs zu sein und diesen auch auf der BUGA in Erfurt zu vertreten, kann sich ab sofort bewerben. Gleichzeitig verabschiedet die Nationalparkverwaltung mit einem lächelnden und einem weinenden Auge die derzeitigen zwei FÖJlerinnen Pauline und Aniela vorzeitig.

Das weinende Auge lässt sich ganz leicht begründen: Die Zusammenarbeit mit diesen beiden jungen Frauen hat uns sehr viel Freude bereitet. Sie waren ganz außergewöhnlich kreativ, engagiert und selbstständig. Im vergangenen Herbst haben die beiden noch fleißig Schulklassen im Nationalpark geführt, von der Grundschule bis zur 12. Klasse. Dann mussten die Schulen schließen und Umweltbildung mit Schülern im Nationalpark oder in der Schule war nicht mehr möglich! Daraufhin haben Pauline und Aniela das nunmehr siebte Welterbeprogramm für die Patenschulen nicht als Indoor-Variante, sondern in digitaler Form entwickelt.

"Auch mit einem lächelnden Auge entlassen wir die beiden. Aniela und Pauline haben sich entschlossen, in eine medizinische Ausbildung zu wechseln. Wir freuen uns, dass die beiden ihren Weg gefunden haben und hoffen, dass die Erfahrungen und Eindrücke, die sie bei uns im Nationalpark gesammelt haben, sie noch lange Zeit begleiten und sie uns in positiver Erinnerung behalten mögen", so Carolin Mölich, Verantwortliche für die Betreuung der FÖJlerinnen.

Das FÖJ wird mit einem Taschen- und Verpflegungsgeld vergütet. FÖJler sind umfassend sozial- und unfallversichert. Wer auf einen Studienplatz wartet, kann sich das FÖJ als Wartesemester anrechnen lassen. Das FÖJ ist häufig als Vorpraktikum für Ausbildungen im Umweltbereich anerkannt. Finanziert wird das FÖJ vom Bund, der Europäischen Union, dem Freistaat Thüringen und dem Nationalpark; Träger ist der Verband Naturfreundejugend Thüringen.

Wer Interesse hat, meldet sich bitte kurzfristig bei Carolin Mölich, carolin.moelich(at)nnl.thueringen.de, 0361/573914017. Mehr Informationen gibt es unter www.naturfreundejugend-thueringen.de.

Cornelia Otto-Albers
Pressesprecherin

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