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Wild, farbenfroh und detailreich - der Urwald durch die Augen der Kinder

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Lisa Mäder und Commerzbank-Umweltpraktikant Constantin Grote von der Nationalparkverwaltung zeigen die Siegerbilder des Malwettbewerbes "Mein schönstes Urwaldbild" von Sara Schiek und Ruby Schlenker. Derzeit werden alle eingereichten Bilder in einer Sonderausstellung präsentiert. Foto: Cornelia Otto-Albers

Einzigartige Sonderausstellung zum Malwettbewerb "Mein schönstes Urwaldbild" im Nationalparkzentrum eröffnet

Ab sofort ist die Sonderausstellung "Mein schönstes Urwaldbild" im Nationalparkzentrum Thiemsburg zu sehen. Es handelt sich um eine ganz besondere Ausstellung, denn die Künstlerinnen und Künstler sind erst 6 bis 12 Jahr alt. Entstanden sind die Bilder im Rahmen des gleichnamigen Malwettbewerbes, bei dem die Kinder anlässlich des 20. Geburtstages des Nationalparks aufgerufen waren, "ihren" Urwald zu malen. Die Siegerehrung fand am 16. September 2018 beim Kinderfest "Wilde Katzenparty" in Hütscheroda statt. Insgesamt wurden 364 Bilder eingereicht. 94 davon werden nun im Original gezeigt, alle anderen auf großem Bildschirm präsentiert.

"Wir waren von den zahlreichen Einsendungen völlig überwältigt. Uns war sofort klar, dass wir diese wunderschönen, detailreichen und phantasievollen Bilder in einer Ausstellung der breiten Öffentlichkeit präsentieren müssen", sagt Lisa Mäder vom Umweltbildungsteam der Nationalparkverwaltung. Und der Commerzbank-Umweltpraktikant Constantin Grote, der die Ausstellung konzipiert hat, ergänzt: "Es ist faszinierend und rührend zugleich, den Urwald durch die Augen der Kinder zu sehen. Ich bin sehr beeindruckt, was für wundervolle Bilder entstanden sind. Es lohnt sich, für diese Ausstellung etwas mehr Zeit einzuplanen."

Ob mit getupfter Wasserfarbe, gestrichenem Holzbuntstift, kräftig aufgetragener Wachskreide, feinem Bleistift oder sogar detailverliebtem Kugelschreiber - auf den Bildern treffen "wilde" Elemente des Urwaldes und die Darstellung von Artenvielfalt aufeinander: Bäume jeden Alters, darunter morsche und dicke, knorrige Äste, Moose, Flechten und Pilze, Höhlungen in den Stämmen, liegendes und stehendes Totholz. Daneben die Bewohner des Urwaldes und ihre Spuren: Eichhörnchen, Star, Wildkatze, Rotfuchs, Waldohreule sowie Insekten und Spinnen, aber auch Fährten und Nester. Farbenfroh oder auch schwarz-weiß wurde von den kleinen Malerinnen und Malern die Wildheit, Einzigartigkeit, Vielfalt und Faszination des Urwaldes auf Papier gebracht.

Der Dank der Nationalparkverwaltung gilt allen Kindern, allen Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern, die ihre Schülerinnen und Schüler zu solch kreativen Darstellungen angeregt haben und die nun die Bilder für die Ausstellung zur Verfügung gestellt haben.

Die Sonderausstellung wird bis zum 12. Februar 2019 zu sehen sein. Für die jungen Künstlerinnen und Künstler, die das Codewort "Mein schönstes Urwaldbild" nennen können, ist der Besuch der Ausstellung kostenlos. Alle anderen erwerben einfach ein Ticket für die Erlebniswelten im Nationalparkzentrum, bei der die Sonderausstellung gleich mit dabei ist. Das Nationalparkzentrum hat von November bis März täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Rüdiger Biehl
Stellvertretender Nationalparkleiter

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Cornelia Otto-Albers

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