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Schilder warnen vor Bruchgefahr

Pressemitteilungen vom

Gelbe Schilder warnen ab sofort Besucherinnen und Besucher an zirka 50 Stellen im gesamten Nationalpark vor den erhöhten Gefahren. Der stellvertretende Nationalparkleiter Rüdiger Biehl (r.) und Ranger Dietmar Baumbach sind dafür im Nationalpark unterwegs und wählen die Standorte aus. Foto: Nationalparkverwaltung Hainich

Gefährdung durch umstürzende Bäume größer geworden

Der Klimawandel ist auch im Nationalpark Hainich sichtbar angekommen. Trockenheit, hohe Temperaturen und intensive Sonneneinstrahlung setzen den Bäumen stark zu. Besonders betroffen ist die Buche, die häufigste Baumart im Hainich. Absterbende und abgestorbene Bäume mit mangelnder Standfestigkeit, angebrochene Kronen und trockene Äste treten somit im gesamten Waldbestand sehr häufig auf. Daher sind die Gefährdungen durch umstürzende Bäume und herabfallende Äste auf Wanderwegen größer geworden. An allen Eingängen zum Nationalpark werden derzeit Schilder angebracht, die Besucherinnen und Besucher vor diesen erhöhten Gefahren warnen.

"Das Betreten des Nationalparks und die Benutzung der Wege geschieht wie bisher auf eigene Gefahr. Lassen Sie Vorsicht walten und achten Sie auf abgestorbene und herabhängende Äste!", rät Nationalparkleiter Manfred Großmann den Besuchern.

Wie in allen deutschen Nationalparks gilt auch im Nationalpark Hainich das Motto "Natur Natur sein lassen". Sogenannte waldtypische, sich aus der Natur ergebende Gefahren werden hier grundsätzlich nicht beseitigt. Absterbende und abgestorbene Bäume werden weder gefällt noch umgezogen, sondern stürzen auf natürliche Weise zusammen und verbleiben dann als ökologisch wertvolles Totholz im Wald.

Manfred Großmann
Nationalparkleiter

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Ansprechpartner_in

Cornelia Otto-Albers

0361/57 3914 008