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Nationalpark Hainich zu Gast in der Schule mit Welterbe-Programm

Schüler-Tagebuch vom

FÖJlerin Karoline Hettig mit Schülern der Klasse 6a beim Spielen des Winterprogramms Foto: Susanne Merten

Wenn es in den noch kalten Winter- und Frühjahrsmonaten wenig Anfragen nach geführten Wanderungen für Schulklassen gibt, dann reist das Umweltbildungsteam vom Nationalpark Hainich gerne zu den Patenwaldschulen und bietet ein interessantes Programm im Klassenraum an.

An unsere Regelschule nach Mihla kamen am vergangenen Freitag die Praktikanten Karoline Hettig, Alexander Stoye, und Anton Hill. Sie absolvieren im Nationalpark Hainich ein FÖJ (Freiwilliges Ökologisches Jahr) und stellten den Schülern der 6. Klassen unter Einsatz moderner Technik den "Urwald mitten in Deutschland" vor.

Anhand verschiedener erlebnispädagogischer Spiele lernten die Schüler das Leben im Nationalpark Hainich im Verlauf eines Jahres kennen. So wurden Tierspuren zugeordnet, Bäume anhand ihrer Rinden erkannt, Tierstimmen erraten und Unterschiede zwischen Wirtschaftswald und Urwald ermittelt. Auch auf Frühjahrsblüher, Pilze, Leben im Totholz und viele Besonderheiten mehr, die den Hainich ausmachen, wurde eingegangen. Ziel des Umweltbildungsprogramms ist es, die Kinder und Jugendlichen der Hainichregion immer wieder auf ihren Schatz vor der Haustür, das Weltnaturerbe Nationalpark Hainich, aufmerksam zu machen.

Am Ende gab es für die Schüler eine Urkunde und kleine Preise in Form von Buttons und Aufklebern. Nach diesem Klassenraumprogramm sollen die Schüler natürlich Lust bekommen, den Nationalpark Hainich in natura kennen zu lernen und möglichst auch Wandertage für Waldexkursionen zu nutzen.

Die Umweltschüler der Regelschule Mihla und ihre Projektleiterin Susanne Merten

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Cornelia Otto-Albers

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