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Kunstprojekt des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums in Großengottern ist voller Erfolg

Pressemitteilungen vom

  • Lara Koch und Maya Schwarz aus Klassenstufe 10 hat es besonders gut gefallen, dass sie ihre "eigene Kreativität beim Projekt ausleben" konnten. Das Motiv der in der Hängematte liegenden Wildkatze stammt von einer Vorlage des Nationalparks zum 25jährigen Jubiläum des Schutzgebietes in diesem Jahr. Foto: Lisa Mäder
  • Alle beteiligten Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer wir auch die Unterstützer des Graffiti-Projektes haben sich vom dem Haltestellenhäuschen versammelt.
    Foto: Lisa Mäder
  • Auch fröhlich-gelbe Sonnenblumen finden sich jetzt auf der unteren Haltestelle in Kammerforst, hier gemalt von Schülerin Muriel Günther. Foto: Lisa Mäder
  • Pauline Ortmann und Zahra Akbari der Klasse 8a hatten vorallem Freude am Prozess der Entstehung der Bilder vom Umriss bis zu den Details. Sie arbeiteten intensiv an einem Wildkatzen-Portrait. Nach anfänglich größerem Respekt vor der Aufgabe an sich (man hat das ja noch nie vorher gemacht mit Spraydose und Schablone), wurde nun das Ergebnis sichtbar: Sie haben es gut hingekriegt - ein persönliches Erfolgserlebnis für die Schülerinnen! Foto: Lisa Mäder

Hainich-Graffitis verschönern Kammerforster Bushaltestelle

Voller Stolz präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 10 des Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasiums in Großengottern am 29.06.2023 ihre Kunstwerke. Ihre Graffitis und Malereien verschönern nun die zwei Bushaltestellen in Kammerforst. Abgebildet sind auch Motive aus dem Hainich wie der Buchenwald, die Wildkatze und der Baumkronenpfad. Nicht weniger stolz als die SchülerInnen selbst waren auch Georg Mey, Gemeinderatsmitglied, Initiator des Projektes und Klassenleiter der 10. Klasse, wie auch seine Kolleginnen Alexandra Marx (Klassenleitung 8a) und die Kunst- und Mathelehrerin beider Klassen, Margitta Weber. Die fachliche und künstlerische Leitung übernahmen Barbara Rieck und Maximilian Schwenke vom Erfurter Kunstprojekt 2.13.

„Dieses Projekt ist ein enorm großer Gewinn in vielerlei Hinsicht. Natürlich wächst zum einen die Fachkompetenz der Jugendlichen in Kunst:  Graffiti wurde theoretisch eingeführt und dann praktisch unter professioneller Anleitung geübt. Frau Weber sorgte als Mathe- und Kunstlehrerin in der Vorbereitung dafür, dass die Planungen enorm professionell und gewinnbringend abgelaufen sind: Motive wurden erarbeitet, klein aufs Papier gebracht und dann mit Hilfe von eigens errichteten Modellen auf die original notwendige Größe berechnet. Zum anderen förderte dieses Projekt aber auch die Sozialkompetenz der Schülerinnen und Schüler. Die Klassen haben toll miteinander kooperiert und Kompromisse gefunden. Abschließend lässt sich noch der Lebensweltbezug hervorheben: Die Schülerinnen und Schüler gestalten ihre eigene Umgebung. An den Bushaltestellen verbringen sie viel Zeit und die Haltestellen waren nun wirklich ein Trauerspiel. Nun konnten sie das selber ändern und (hoffentlich sehr viel positive) Resonanz für ihre Arbeit einkassieren“, so der begeisterte Georg Mey. Weiter bedankt er sich herzlich bei den Geldgebern und Unterstützern des Projektes: der Förderverein des Gymnasiums Großengottern, die Sparkasse Unstrut Hainich, der Nationalpark Hainich, die Albrecht-Kiesow-Stiftung, die Gemeinde Kammerforst, die Zimmerei Giesel sowie der Heimatverein Kammerforst.

Die Gemeinde Kammerforst hatte die Haltestellen vorab renoviert und Putz ergänzt. „Sie werden nun auch noch an den Seiten bepflanzt mit trockenheitsverträglichen und insektenfreundlichen Pflanzen“, verspricht der Bürgermeister von Kammerforst, Christian Konkel. "Kammerforst und Hainich gehören zusammen. Hier fand vor 25 Jahren das Gründungsfest des Nationalparks statt. Ich freue mich, dass nun die Vielfalt des Hainich von den Schülern in den Ort gebracht wurde. Mit Kreativität, Farbe und Engagement sind aus den öden Bushaltestellen nun lebendige Treffpunkte geworden", freut sich auch Nationalparkleiter Manfred Großmann.

 


Cornelia Otto-Albers
Pressesprecherin