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Eichenprozessionsspinner auf Spielplatz Wichtelwald bei Weberstedt festgestellt

spezielle Hinweise vom

Eichenprozessionsspinner auf Spielplatz Wichtelwald bei Weberstedt festgestellt
Auf dem Spielplatz Wichtelwald nahe Weberstedt wurden Raupen des Eichenprozessionsspinners festgestellt. Aus Gründen des Gesundheits- und Besucherschutzes wurde der betroffene Spielplatz umgehend gesperrt. Foto: Cornelia Otto-Albers

Spielgelände vorübergehend gesperrt 

 

Auf dem Spielplatz Wichtelwald nahe Weberstedt wurden Raupen des Eichenprozessionsspinners festgestellt. Aus Gründen des Gesundheits- und Besucherschutzes wurde der betroffene Spielplatz umgehend gesperrt. Die Sperrung gilt bis auf Weiteres.

Der Eichenprozessionsspinner bildet feine Brennhaare aus, die bei Menschen Hautreizungen, Juckreiz, Augenreizungen sowie allergische Reaktionen und Atemwegsbeschwerden auslösen können. Besonders Kinder reagieren häufig empfindlich auf den Kontakt mit den Brennhaaren. 

„Die Sicherheit unserer Besucherinnen und Besucher hat für uns oberste Priorität. Daher haben wir den Spielplatz vorsorglich gesperrt und entsprechende Hinweisschilder aufgestellt“, erklärt Nationalparkleiter Rüdiger Biehl.

Die Nationalparkverwaltung bittet Besucherinnen und Besucher, die Absperrungen zu beachten und den betroffenen Bereich nicht zu betreten. Für den restlichen Nationalpark kann Entwarnung geben werden, da Eichen eher selten vorkommen. Lediglich in wenigen Randbereichen, wie der Fläche am Wichtelwald, sind kleine Eichenbestände zu finden. 

Über die weitere Entwicklung und die Wiederfreigabe des Spielplatzes wird die Nationalparkverwaltung rechtzeitig informieren.

 

Hinweis zum Eichenprozessionsspinner:

Der Eichenprozessionsspinner ist ein Nachtfalter, dessen Raupen bevorzugt an Eichen vorkommen. Die Brennhaare der Raupen können durch Wind verbreitet werden und stellen insbesondere in Bereichen mit hoher Besucherfrequenz ein Gesundheitsrisiko dar.

 

Cornelia Otto-Albers
Pressesprecherin