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Die Nationalpark-Sitzraufen haben Namen bekommen

Pressemitteilungen vom

Alte Forstorte oder kuriose Besonderheiten standen Pate

"Am Totenkopf", "Maßholder", "Mittelberg", "Katzenhardt" und "Am Wichtelwald" - das sind nur fünf der Namen, die seit kurzem die Sitzraufen im Nationalpark tragen. Pate standen historische Forstorte, kuriose Besonderheiten oder auch von der Nationalparkverwaltung neugeschaffene Einrichtungen in der Nähe. Allen gemein ist der lokale Bezug der Bezeichnungen.

So weist der Name "Maßholder" darauf hin, dass in unmittelbarer Nähe ein alter Feldahorn, auch Maßholder genannt, steht. Die Sitzraufe befindet sich in der Nähe des Aussichtspunktes "Wartburgblick" am Sperbersgrundweg. Ein Feldstein in Totenkopf-Form ist der Ursprung der Bezeichnung des Ortes "Totenkopf" im Norden des Nationalparks. Die zugehörige Sitzraufe direkt am Rennstieg weist nun auf diese Stelle hin. Etwas eindeutiger ist es bei der Sitzraufe "Am Wichtelwald" am Waagebalkenweg bei Weberstedt. Hier befindet sich in unmittelbarer Nähe ein Wäldchen, in dem Kinder eine Wichtelhütte, einen kleinen Hochsitz, tolle Kletterbäume und Bänke vorfinden - einen Wichtelwald eben. "Während die Wanderer ihre Beine ausruhen, können sie nun ihre Köpfe anstrengen und überlegen, wie ihre Sitzraufe wohl zu ihrem Namen gekommen ist. Hier kann man mit Wissen oder auch mit besonderer Kreativität auftrumpfen", sagt der Nationalparkleiter Manfred Großmann augenzwinkernd.

Im gesamten Nationalpark laden 25 Sitzraufen zum Rasten ein. Diese rustikalen, überdachten Sitzgruppen befinden sich direkt an den Wanderwegen, teilweise an Stellen mit einem grandiosen Blick oder besonders schönen Waldbildern.

Manfred Großmann
Nationalparkleiter

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Cornelia Otto-Albers

0361/57 3914 008