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Commerzbank-Umweltpraktikantinnen stellen sich vor

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Commerzbank-Umweltpraktikum
Die Commerzbank-Praktikantinnen Frieda Müller (Mitte) und Selma Erler lernten bei einem Termin im Nationalpark Hainich Stefan Koch, Marktbereichsleiter der Commerzbank Mühlhausen, kennen. Foto: Cornelia Otto-Albers

Auch 2023 wird wieder Verstärkung für das Umweltbildungsteam gebraucht

Eben noch brachten die Commerzbank-Umweltpraktikantinnen Selma Erler und Frieda Müller den Schülerinnen und Schüler zweier 7. Klassen die Welt der Wirbellosen in Wald und Wiese näher und schon stellten sie sich selber vor. Mit dabei waren der Nationalparkleiter Manfred Großmann und der Marktbereichsleiter der Commerzbank Mühlhausen, Stefan Koch. Inmitten der wundervollen Natur des Nationalparks an der Umweltbildungsstation UBiS am Nordrand des Nationalparks war dieser Termin sicherlich ein besonders angenehmer.

„Das Commerzbank-Umweltpraktikum ist seit 23 Jahren nicht mehr aus unserer Umweltbildungsarbeit wegzudenken. Aufgrund der großen Kontinuität sind die Commerzbank-Umweltpraktikanten ein fester Bestandteil unseres Teams. Wir sind sowohl der Commerzbank als auch den Praktikantinnen sehr dankbar“, so Nationalparkleiter Manfred Großmann.

Zum überwiegenden Teil sind Commerzbank-Umweltpraktikanten und –praktikantinnen Studierende der Naturwissenschaften, die viel Fachwissen und Freude an der Arbeit mit Kindern mitbringen. So ist es auch bei den diesjährigen Commerzbank-Umweltpraktikantinnen:

Selma Erler studiert Landschaftsökologie und Naturschutz in Greifswald. Sie setzt sich für eine lebenswerte Zukunft für alle Menschen ein und ist dafür bei Fridays for Future aktiv. Um eine intersektionale Perspektive auf globale Problemlagen zu erhalten, hat sie bereits viele Länder bereist. Aus großem Interesse an Bildung für nachhaltige Entwicklung hat sie sich beim Commerzbank-Umweltpraktikum beworben. „Der Nationalpark Hainich mit seinem vielfältigen, altersspezifischen Bildungsangebot eignet sich dafür als Lernort hervorragend“, sagt Selma Erler.

Frieda Müller ist 24 Jahre alt und studiert Geowissenschaften in Kiel. Vor ihrem Studium hat sie ein Freiwilliges Soziales Jahr in Frankreich gemacht. Um das Soziale mit ihrem Studium zu verknüpfen, hat sie sich entschieden in die Umweltbildung zu gehen. Das Commerzbank-Umweltpraktikum bot sich dafür sehr gut an. „Im Nationalpark Hainich kann ich meinen Blick auch für Themen öffnen, die in meinem Studium keinen Platz gefunden haben, wie Ökosystem Wald und das Thema Urwald. Vor allem ist es mir wichtig zu lernen, diese altersentsprechend zu vermitteln“, so die Commerzbank-Umweltpraktikantin.

„Wir freuen uns sehr, dass das Umweltpraktikum im Nationalpark Hainich so gut angenommen wird“, sagt Stefan Koch, Marktbereichsleiter der Commerzbank Mühlhausen. „Die Studierenden leisten hier eine wichtige Arbeit und können von diesen Erfahrungen auch im späteren Berufsleben profitieren.“

Das Umweltpraktikum bietet die Commerzbank bereits seit über 30 Jahren an. Jedes Jahr nehmen rund 75 Studierende in bundesweit 27 beteiligten Nationalparks, Naturparks und Biosphärenreservate teil. Die Commerzbank unterstützt die Studierenden dabei mit einem Praktikantenentgelt und übernimmt die Unterkunftskosten für das dreimonatige Praktikum. Die Schutzgebiete übernehmen die fachliche Betreuung der Studierenden. „Für die Commerzbank ist Nachhaltigkeit ein zentrales Thema in der Unternehmensführung. Darauf zielt auch das Umweltpraktikum ein“, so Koch.

Interessierte können sich ab November wieder um einen der Plätze für das kommende Jahr bewerben. Die Frist läuft bis Januar 2023. Bewerbungen für das Open-Air-Semester sind ausschließlich online unter www.umweltpraktikum.com möglich. Ansprechpartnerin in der Nationalparkverwaltung ist Carolin Mölich (carolin.moelich(at)nnl.tueringen.de).

 

Cornelia Otto-Albers
Pressesprecherin