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Gehölzrückschnitt an Wegen

Pressemitteilungen vom

Gehölzrückschnitt an Wegen
Ohne Rückschnitt wird es für Radfahrer in wenigen Jahren eng auf den Wegen. Foto: Tino Sieland

Nicht schön, aber notwendig

Ende November fiel aufmerksamen Besucherinnen und Besuchern am Ostrand des Nationalparks ein starker Gehölzrückschnitt entlang eines Weges auf. Die Wanderer waren verwundert und fragten bei der Gemeinde nach. Von dort kam die Anfrage auch an die richtige Stelle, nämlich die Nationalparkverwaltung. Der Rückschnitt geschah durch eine Firma im Auftrag der Nationalparkverwaltung.

Die Erklärung für den Rückschnitt: Entlang der Fahrwege im Nationalpark wird das sogenannte „Lichtraumprofil“ freigehalten, um dort Kutschen und Radfahrern das problemlose Befahren zu ermöglichen. Das betrifft 40 km des insgesamt über 120 km umfassenden Wanderwegenetzes im Nationalpark. Es bedeutet, dass hereinwachsende Äste und Zweige von Zeit zu Zeit abgeschnitten werden müssen. Auch dicht am Weg wachsende Bäume müssen, wenn sie das Profil zu stark einengen, entfernt werden. Werden keine Maßnahmen durchgeführt, würden die Wege zuwachsen und nicht mehr ihrer Funktion gerecht werden. Dieser Rückschnitt ist eine Daueraufgabe der Nationalparkwacht mit erheblichem Arbeitsumfang.

Nationalparkleiter Manfred Großmann: „Ein frisch zurückgeschnittener Gehölzrand an einem Weg ist kein schöner Anblick, erst recht nicht in einem Nationalpark. Aber es ist notwendig, um die Befahrbarkeit zu gewährleisten. Zum Glück regeneriert die Natur an dieser Stelle recht schnell. Ich finde es gut, dass die Anwohner hier sensibel sind und dies registriert haben. Das zeigt die Sorge um die schützenswerte Natur im Hainich“.

Wenn es Fragen, Kritik oder Anmerkungen zu Vorgängen im Nationalpark gibt, steht die Nationalparkverwaltung gerne als Ansprechpartner bereit (0361 57 391 4000 oder nationalpark.hainich(at)nnl.thueringen.de). Sie wird umgehend dem Sachverhalt nachgehen und aufklären.

Cornelia Otto-Albers

0361/57 3914 008