Einzelansicht

4 neue Ranger für den Nationalpark Hainich

Pressemitteilungen vom

Markus Gresser, Hagen Heidenreich, Denny Juchem und Markus Illert (v.l.) sind die vier neuen Ranger im Nationalpark Hainich. Foto: Rüdiger Biehl

Vorstellung am Weltrangertag

Heute am Weltrangertag wurden 4 neue Ranger vorgestellt. Sie haben ihren Dienst in den letzten Wochen im Nationalpark Hainich angetreten. Die Einstellung war möglich, da 4 Rangerstellen durch den Ruhestand der Kollegen freigeworden sind. Mit den Neueinstellungen konnte der Verjüngungsprozess bei der Nationalparkwacht fortgesetzt werden. Insgesamt sind damit wieder 25 Ranger im Einsatz, mit einer Ausnahme alles Männer.

Denny Juchem kommt aus Mühlhausen und hat eine Ausbildung zum Umweltschutztechnischen Assistenten. Ein besonderes Anliegen ist ihm der Gewässerschutz. Markus Gresser wohnt in Gebesee und war zuletzt als Gärtner im egapark Erfurt beschäftigt. Erfahrungen mit der Arbeit als Ranger hat er als Zertifizierter Natur- und Landschaftsführer in der Hohen Schrecke gesammelt. Hagen Heidenreich aus Ifta ist ausgebildeter Forstwirt und war beim Bundesforst beschäftigt. Markus Illert aus Mihla ist seit langem im Wald tätig, zuletzt freiberuflich in der Forstwirtschaft. Alle zusammen eint das große Interesse an den Aufgaben eines Nationalparks und an der Arbeit im Wald.

Hintergrund "Weltrangertag"

Der "Weltrangertag" findet jährlich am 31. Juli statt. Er hat zum Ziel, auf die wichtige Arbeit der Ranger für den Schutz des Natur- und Kulturerbes dieser Erde aufmerksam zu machen und den Rangern zu gedenken, die während ihres Dienstes verletzt oder getötet wurden. Die Aufgabenbereiche der Ranger im Nationalpark Hainich sind sehr vielseitig und reichen von der Wegeunterhaltung, Beschilderung über Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit bis hin zur Mitwirkung bei wissenschaftlichen Monitoring-Programmen und dem Streifendienst. In Asien oder auch Afrika wird es für Ranger häufig lebensgefährlich, sei es durch Wilderer und illegale Holzfäller, Wildtiere oder Verkehrsunfälle. In den vergangenen 12 Monaten sind rund 100 Ranger im Dienst gestorben.

Der "Weltrangertag" wurde von der International Ranger Federation (IRF) ins Leben gerufen und wird von The Thin Green Line Foundation (TTGLF) und anderen Organisationen unterstützt. The Thin Green Line Foundation ist eine Stiftung, die die Familien getöteter Ranger unterstützt und sich für die Arbeit der Ranger weltweit einsetzt. In jedem Jahr wird ein "Role of Honor", eine Liste mit den Namen der getöteten Ranger, erstellt, um ihren Einsatz für Mensch und Natur unvergessen zu machen (weiterführende Informationen unter thingreenline.org.au/).

Manfred Großmann
Leiter

Kontakt

Ansprechpartner_in

Cornelia Otto-Albers

0361/57 3914 008