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Teaser: Wanderführer Nationalpark Hainich
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Die Nationalparke

Die Nationalparke haben eine über hundertjährige Geschichte. Die ursprüngliche Idee, Naturlandschaften als Nationalparke zu schützen, besteht heute noch genauso und hat sich weltweit durchgesetzt.

Die ersten Schritte

Mit der Gründung des Yellowstone Nationalparks
(Öffnet einen externen Link in einem neuen Fensterwww.nps.gov/yell) in Nordamerika im Jahre 1872 wurde ein Stein unaufhaltsam ins Rollen gebracht.
Für die Begründer lag der Zweck darin, die Naturwunder zur Erholung und zur Freude gegenwärtiger und zukünftiger Generationen des amerikanischen Volkes zu schützen und vor jeglicher Nutzung natürlicher Ressourcen zu bewahren. Zu diesen Bestrebungen war es gekommen, nachdem große Teile des Westens des Landes in einem maßlosen Raubbau erschlossen wurden, und befürchtet werden musste, dass auch die Naturschönheiten kommerziellen Interessen zum Opfer fallen würden.

Umsetzung einer Idee

Der Nationalparkidee folgten zuerst Kanada, Australien und Neuseeland. In diesen relativ jungen Nationen mit spät von Weißen besiedelten Landschaften bestand die Chance, bislang noch ungestörte Gebiete von der menschlichen Nutzung auszunehmen und sie der Nachwelt zu erhalten.
In Schweden wurden 1910 die beiden ersten europäischen Nationalparke Stora Sjoefallet und Sarek gegründet. Vier Jahre später folgte die Gründung des Schweizer Nationalparks. Erst als sich der Naturschutzgedanke etablierte, wurden auch in anderen europäischen Ländern Nationalparke ausgewiesen, vor allem in den Jahren nach dem zweiten Weltkrieg.

Heute gibt es weltweit in rund 120 Ländern mehr als 2.200 Nationalparke. In Europa sind in über 20 Ländern mehr als 250 Gebiete als Nationalpark geschützt. Die landschaftliche Vielfalt reicht von Nationalparken mit einem überwiegenden Anteil an Meer und Küsten über Wald-Nationalparke bis hin zu Sumpf- und Moorlandschaften oder zu Gebirgslandschaften.