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Foto-Dokumentation als Forschungsprojekt

Begrünung: Was 1994 (links) noch kahl erschien, entwickelt sich schon 6 Jahre später (rechts) zu einem jungen Wald (Fotos: Thomas Stephan)
Mit der Foto-Dokumentation "Natürliche Entwicklung im Nationalpark Hainich" lassen sich Entwicklungsprozesse im Nationalpark regelmäßig und über einen langen Zeitraum fotografisch festhalten.
Die entstehenden Fotoreihen ermöglichen
- die Dokumentation und Analyse dieser Prozesse,
- faunistische und floristische Kartierungen und deren Ergänzung sowie
- das Sammeln von Material für die Öffentlichkeitsarbeit und Umweltbildung.
Projektbeginn war 2000, zu einzelnen Aufnahmepunkten lagen aber bereits ältere Aufnahmen vor.
Festhalten der Gegenwart
Das Projekt beinhaltet ausgewählte, repräsentative Teilflächen des Nationalparks (ca. 30 Aufnahmepunkte). Dabei handelt es sich sowohl um Kleinstrukturen (wie Baumstümpfe, abgebrochene, stehende oder liegende Baumstämme, Kleingewässer), charakteristische Waldbilder (zum Beispiel Bestandslücken im Wald, wenig und reich strukturierte Waldbestände) als auch um größere Landschaftsausschnitte (zum Beispiel Wiederbewaldungs-Flächen auf dem Kindel oder ehemalige Schießbahnen westlich von Weberstedt und südlich von Kammerforst).
Die Punkte werden in regelmäßigen Abständen (einige Punkte jährlich, die meisten alle 3 Jahre, die übrigen alle 6 Jahre) aufgesucht und der exakt gleiche Ausschnitt fotografiert.
Dokumentieren der zukünftigen Vergangenheit
Das Projekt wird im Laufe der Zeit immer mehr an Bedeutung gewinnen. Gerade für Waldprozesse ist der bisherige Zeitraum zu kurz. Gleichwohl sind auch hier schon interessante Entwicklungen zu erkennen.











