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Delegation aus dem Iran zu Besuch im Hainich

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Delegation aus dem Iran vor der Nationalparkverwaltung in Bad Langensalza; 15.07.2017 Foto: Nationalparkverwaltung

 

Am vergangenen Wochenende war eine Gruppe aus dem Iran zu Besuch im Nationalpark Hainich. Die 9-köpfige, hochrangige Delegation zeigte sich begeistert vom Nationalpark und UNESCO-Welterbe.

 

Der Besuch war Teil einer Studienreise durch drei Nationalparke in Deutschland, durchgeführt von der Succow-Stiftung und finanziert vom Bundesumweltministerium. Ziel ist die fachliche Unterstützung der geplanten Nominierung der Iranischen Buchenwälder südlich des Kaspischen Meeres als UNESCO-Welterbe. Die dortigen Buchenwälder mit der Orientbuche sind eng verwandt mit unseren Rotbuchen-Wäldern. Es handelt sich um sehr großflächige, z.T. urwaldartige Bestände, in denen aufgrund der Ungestörtheit und Entwicklung über Millionen von Jahren einzigartige Pflanzen und Tiere, z.B. Persischer Leopard, zu finden sind. Ziel des Iran ist es, diese Wälder als UNESCO-Welterbe für die Zukunft zu schützen.

 

Die Delegation war sehr angetan vom Hainich. Nach einem einführenden Vortrag ging es mit Nationalparkleiter Manfred Großmann durch die alten Buchenwälder im Herzen des Nationalparks, die seit 2011 UNESCO-Welterbe sind. Der Abschluss war in luftiger Höhe auf dem Baumkronenpfad, mit einem wunderschönen Ausblick auf Deutschlands größte nutzungsfreie Laubwaldfläche. „Ich bin immer wieder stolz, wenn Experten von weither den mit seinen knapp 20 Jahren nach wie vor jungen Nationalpark Hainich als besonders gelungenes Beispiel für erfolgreichen Naturschutz besuchen“, so Manfred Großmann.

 

 

 

Manfred Großmann

Leiter

Cornelia Otto-Albers

0361/57 3914 008