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Seit sechs Jahren ist der Nationalpark Hainich UNESCO-Weltnaturerbe

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Wandern im UNESCO-Weltnaturerbe – das kann man wirklich nicht überall. Foto: Thomas Stephan

Einladung zu einer Welterbe-Wanderung

Was ist dem Grand Canyon in den USA, der Inkastadt Machu Pichu in Peru und dem Nationalpark Hainich gemeinsam? Alle sind Zeugnisse der Natur oder der Kultur, deren Untergang ein unersetzlicher Verlust für die gesamte Menschheit wäre und deren Schutz daher eine Aufgabe der Völkergemeinschaft ist. Daher stehen sie alle auf der Liste der UNESCO-Welterbestätten. Am 25. Juni 2017 jährt sich der Tag der Einschreibung des Nationalparks Hainich in die UNESCO-Welterbeliste zum sechsten Mal. Der Hainich ist ein Teilgebiet der gemeinsamen Welterbestätte "Buchenurwälder der Karpaten und Alte Buchenwälder Deutschlands".

"Ich werde den 25. Juni 2011 wohl nie vergessen. Mit den Worten 'It is adopted' fiel um 10.30 Uhr bei der Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees in Paris der Hammer, und der Nationalpark Hainich war als Teil der Welterbefamilie angenommen - der Adelstitel für unseren wunderschönen Nationalpark", erinnert sich Nationalparkleiter Manfred Großmann an diesen aufregenden Tag. Wie könnte man das Jubiläum besser begehen als mit einer Wanderung in den Nationalpark? Gelegenheit dazu bietet die dreistündige Welterbe-Wanderung mit Revierleiter Jens Wilhelm am 25. Juni durch die angehende Waldwildnis auf der Westseite des Nationalparks. Treffpunkt zur Wanderung ist vor der Jugendherberge Lauterbach auf dem Harsberg um 10 Uhr.

Derzeit stehen 1.052 Natur- und Kulturgüter in 165 Ländern auf der Liste des UNESCO-Welterbes. Deutschland ist mit 41 Welterbestätten vertreten - 38 Kultur- und nur drei Naturgüter. Das sind die gemeinsame Weltnaturerbestätte "Alte Buchenwälder Deutschlands", die Fossilienfundstätte "Grube Messel" in Hessen und die grenzüberschreitende Weltnaturerbestätte "Wattenmeer". Geplant ist, die Welterbestätte "Buchenurwälder der Karpaten und Alte Buchenwälder Deutschlands" um weitere Buchenwald-Teilgebiete in Europa zu erweitern. Mit einer Entscheidung darüber wird zur 41. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees im Juli in Krakau gerechnet.

Manfred Großmann
Nationalparkleiter

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