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Praktikanten für die Umwelt entwickeln Spielidee

Auch bei der 8. Kinderkulturnacht in Eisenach war der Nationalpark Hainich vertreten. Die von der Commerzbank geförderten Praktikanten für die Umwelt Karsten Preß und Susanne Schmitt hatten die Aufgabe, zum diesjährigen Rahmenprogramm „Alles ums Holz“ und dem Marder als Maskottchen ein Themenkonzept aufzustellen, zu planen und mit Unterstützung der FÖJ-Praktikanten Sarah Hiese, Maxi Florian und Philipp Wagner umzusetzen.

Neben dem üblichen Aufbau des Nationalparkstandes mit Infomaterial zu den Besonderheiten des Nationalparks wurde hierfür eigens ein Infoplakat zum Lebenszyklus in den Hainichwäldern und der besonderen Bedeutung des Totholzes für einen geschlossenen Kreislauf entworfen. Daneben sollten die Kinder aber im Mittelpunkt der Kinderkulturnacht stehen und über Spiel und Spaß einen Zugang zu dem Urwald ganz in ihrer Nähe finden. Durch den Hauptaufgabenbereich der Praktikanten in der Umweltbildung war das keine neue Aufgabe, dennoch sollte das Bildungsangebot der Kinderkulturnacht aus dem sonstigen Aufgaben- und Spielrepertoire herausstechen.

Karsten Preß fand die Lösung in einer neuartigen Form eines Wissens- und Aktionsfeldspiels, in dessen Rahmen sich Wissensvermittlung mit computergestützter Bilduntermalung und kurzweiligen Mini-Aktions-Spielen vorteilhaft integrieren ließen. Das Besondere an diesem Spiel ist die Analogie zu den verschiedenen Lebensräumen im Wald, die der Spieler schon durch die Wahl seiner Spielfigur, zum Beispiel entweder als Dachs oder auch als Fledermaus, betritt. Dadurch lernen die Kinder schon auf spielerische Art und Weise, was komplizierte Sachverhalte wie Nische oder Konkurrenz bedeuten. Und offensichtlich kam dieses Gesamtkonzept bei den Kindern gut an, was die Praktikanten unter anderem in den strahlenden Kinderaugen erkennen konnten.

Manfred Großmann
Nationalparkleiter

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