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Neue Sonderausstellung an der Thiemsburg

Pressemitteilungen vom

Panoramaaufnahmen „UNESCO-Welterbe in Deutschland“

Seit 2011 gehört der Hainich zum exklusiven Kreis der UNESCO-Welterbestätten. Eine Ausstellung mit Panoramaaufnahmen der Welterbestätten in Deutschland ist seit heute im Sonderausstellungsraum im Nationalparkzentrum auf der Thiemsburg zu sehen.
936 Welterbestätten gibt es derzeit weltweit, davon 36 in Deutschland. In beeindruckenden Panoramaaufnahmen des Fotografen Hans-Joachim Aubert im Format 120 x 40 cm werden die deutschen Stätten vorgestellt. Chronologisch angeordnet, beginnt die Ausstellung mit dem Aachener Dom, 1978 aufgenommen. 1995 wurde dann die erste Welterbestätte in Thüringen, das „Bauhaus und seine Stätten in Weimar und Dessau“, eingeschrieben, 1999 die Wartburg. Kulturstätten dominieren auf der Welterbeliste, insbesondere in Deutschland und Europa. 1995 wurde mit der Grube Messel, einer bedeutenden Fossilienfundstätte, die erste Naturerbestätte in Deutschland eingeschrieben. 2009 folgte in dieser Kategorie das „Wattenmeer“ und 2011 als dritte Naturerbestätte die „Alten Buchenwälder Deutschlands“, zu denen der Hainich gehört.
„Welterbestätten sind ideeller Besitz der gesamten Menschheit. Es erfüllt mich mit großem Stolz, dass der Hainich jetzt dazugehört“, so Nationalparkleiter Manfred Großmann, und weiter „Mit Wartburg und Hainich hat die Region zwei Welterbestätten, die Garanten sind für die weitere touristische Nachfrage.“ Mit der Ausstellung im Nationalparkzentrum, die bis Anfang Mai zu sehen sein wird, soll das Thema „Welterbe“ und seine Bedeutung unterstrichen und dem Besucher der Region näher gebracht werden.

Manfred Großmann Andrea Hilgenfeld
Leiter Geschäftsführerin Re-Ko
Nationalparkverwaltung

 

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Cornelia Otto-Albers

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