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Mitarbeiter des Nationalparks Hainich informierten sich über Eisenach - TA-Artikel von Sascha Willms vom 04.06.2014

spezielle Hinweise vom

Nationalpark- Ranger auf der Wartburg ( Bildautor: R. Biehl )

Die Zusammenarbeit der benachbarten Welterbestätten wird dieses Jahr vertieft. Ziel ist es, mehr voneinander zu wissen und zu lernen.

Weiterbildung abseits der Wanderwege: Fast alle Ranger und Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung Hainich besuchten am Dienstag Eisenach, schauten sich die Wartburg an und nahmen an einer Stadtführung teil.

Anlass ist das laufende Welterbejahr, in dem die zwei benachbarten Thüringer Welterbestätten Hainich und Wartburg noch näher zusammenrücken wollen. Ziel der Bemühungen sind zufriedene Gäste.

Kompetent sollen Vertreter der Regionen Auskunft über die jeweils andere geben können. Das kommt nicht unbedingt oft vor, schätzt Thomas Börner ein, der im Nationalpark für die Umweltbildung zuständig ist. Dafür seien die Interessengebiete der Natur- und Kulturerbestätte einfach zu verschieden. Aber spätestens wenn auf dem Ausguck hoch über den Buchenwipfeln die Wartburg in den Blick gerät, taucht auch die Frage nach ihr auf.

Ein Achselzucken gab es dort auch bisher nicht. Doch konnten die Eisenacher Stadtführerinnen Dietlinde Petarus und Christiane Tomaske einige amüsante Anekdoten beisteuern, die eine Führung vor der Langeweile bewahren. Im Stadtschloss informierte später Ulrike Köppel von der Tourist-Information Weimar über die Welterbestätten in der Klassikerstadt.

Schon am Morgen besuchten die Nationalpark-Mitarbeiter die Wartburg, wo sie über die Führungen im Akkord staunten.
Im Nationalpark seien es rund 1500 jährlich, informierte Rüdiger Biehl, stellvertretender Leiter der Nationalparkverwaltung.
Im Vergleich zur Wartburg sei das zwar deutlich weniger. Neben Umweltbildung und Baumkronenpfad muss hier aber auch die Forstarbeit erledigt werden, sagte Biehl, der gleichzeitig Oberforstrat ist.

Morsche Bäume am Wegesrand und illegale Müllentsorgung gehört dazu.
Nur am Dienstag gab es eine kleine Schonzeit: "Nein, Kontrollen gibt es heute nicht. Die Mitarbeiter sind ja alle hier", gestand Biehl.
"Aber das haben wir natürlich nicht angekündigt."

Allerdings stellten die ehrenamtlichen Mitarbeiter den laufenden Betrieb sicher und boten Führungen an.


Sascha Willms / 04.06.14 / TA Z0R0001801253

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