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Libellen in der Friederikentherme

Rainer Buschendorf, Geschäftsführer der Kur und Immobiliengesellschaft und Rüdiger Biehl, stellv. Nationalparkleiter bei der Eröffnung der Sonderausstellung „Libellen im Hainich“ in der Fiederiken Therme

Sonderausstellung „Libellen im Nationalpark Hainich“ in der Friederikentherme eröffnet

Heute wurde die Sonderausstellung „Libellen im Nationalpark Hainich“ in der Friederikentherme in Bad Langensalza eröffnet. Die großformatigen Fotografien zeigen die im Hainich vorkommenden Arten in all ihrer Schönheit und Pracht. Die Gäste wurden durch Rainer Buschendorf, den Geschäftsführer der Kur- und Immobilienverwaltungsgesellschaft Bad Langensalza begrüßt.
Rüdiger Biehl, der stellvertretende Nationalparkleiter, wies auf die Besonderheiten der Libellen, dieser außergewöhnlichen Ordnung der Insekten, hin. Mit ihrer Formen- und Farbenvielfalt erinnern die Libellen an die exotische Insektenfauna tropischer Länder. Fotografiert wurden die beeindruckenden Details durch den Hobbyfotografen Jens Kaiser aus Friedrichroda.

Libellen leben bereits seit 250 Millionen Jahren auf der Erde. In Mitteleuropa gibt es heute noch etwa 80 Arten. Das Larvenstadium der Libellen ist an Gewässer gebunden und kann mehrere Jahre dauern! Das, den meisten bekannte, fertig ausgebildete, fliegende Insekt lebt dann in der Regel nur wenige Wochen. Libellen können durch die besondere Anordnung und Beweglichkeit ihrer Flügel atemberaubende Flugmanöver durchführen. Sie können in der Luft „stehen“, einige sogar rückwärts fliegen. Diese enorme Flugfähigkeit ermöglicht den Insekten, Pflanzen oder Spinnweben auszuweichen und vor allem Beutetiere, wie Mücken, im Flug zu fangen. Im Nationalpark Hainich sind bisher 44 Libellenarten nachgewiesen. Besonderheiten sind die Große Moosjungfer oder die in Thüringen sehr seltene Feuerlibelle.

Ergänzt wird die Libellenausstellung durch das „Welterbepult“ des Nationalparks Hainich. Seit Juni 2011 gehört ein Teil des Nationalparks Hainich in das UNESCO-Weltnaturerbegebiet „Buchenurwälder der Karpaten und Alte Buchenwälder Deutschlands“. Auf dem großen Touchpad des „Welterbepults“ können sowohl Informationen in Textform als auch eindrucksvolle Bilder, ein ca. 5 minütiger Kurzfilm und ein Memory bzw. Puzzlespiel erfahren bzw. erarbeitet werden.

 

Rüdiger Biehl

Stellvertretender Nationalparkleiter

 

 

 

 

 

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Cornelia Otto-Albers

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