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Hainich-Nationalparkführer im neuen Outfit

Im Nationalpark Hainich engagieren sich über 50 Menschen aus der Region ehrenamtlich in der Umweltbildung. Ihre Tätigkeiten als Nationalparkführer reichen von der Gästeführung über Schulklassenprogramme und Mithilfe bei Veranstaltungen des Nationalparks bis hin zur Betreuung von Nationalparkbesuchern mit Einschränkungen.

Seit längerem existierte der Wunsch, alle zertifizierten Nationalparkführer mit einer einheitlichen Bekleidung auszurüsten, um sie äußerlich kenntlich zu machen. In diesem Jahr ist es gelungen, eine Outdoor-Weste und Aufnäher zur Kenntlichmachung der Nationalparkführer zu beschaffen. Finanziert wird diese Maßnahme zu einem Teil von den Nationalparkführern selbst und zu einem Teil von EUROPARC Deutschland.

EUROPARC Deutschland, der Dachverband der Nationalen Naturlandschaften, stellt zwischen 2011 und 2015 jährlich insgesamt 10 000 € zur Verfügung. Dieses Geld stammt aus dem Midori-Biodiversitätspreis, welchen Bundeskanzlerin Angela Merkel 2010 von der Japanischen Umweltstiftung AEON für ihren Einsatz für weltweiten Schutz von Arten und Lebensräumen erhielt und an ,,Ehrensache Natur‘‘, das Freiwilligenprogramm von EUROPARC Deutschland, weitergereicht hat. Jedes Schutzgebiet hatte die Möglichkeit, sich mit einem oder auch mehreren Projekten zu bewerben. Dem Nationalpark Hainich gelang es in diesem Jahr, für zwei Projekte einen Förderpreis zu bekommen. Eines davon war die Ausstattung der Nationalparkführer mit einheitlichen Westen und Aufnähern, ein anderes die Erneuerung des barrierefreien Brunstal-Wanderweges.

„Die Nationalparkführer sind von großer Bedeutung für unsere Umweltbildungsarbeit“, so Nationalparkleiter Manfred Großmann, und weiter „Die Westen sind ein kleiner Dank und der Aufnäher eine große Auszeichnung, die mit Stolz getragen werden kann.“

Manfred Großmann
Leiter

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