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„Gar so fein“ - Ranger Diethardt verabschiedet sich

Vor kurzem wurde er 65, jetzt war seine Abschiedsfeier: Ranger Diethardt Böttger, Mann der ersten Stunde, verlässt den Nationalpark Hainich und geht in den mehr als verdienten Ruhestand.

Sein ganzes Leben hat Diethardt Böttger im Wald verbracht. Viele Jahre war der gelernte Waldarbeiter im Holzeinschlag tätig, bevor er 1998 als erster Ranger im Nationalpark anfing. Anfangs noch skeptisch, was ihn erwartete, erwachte sehr schnell sein Interesse an Forschung und Umweltbildungsarbeit. Besonders die Erfassung der Spechte ist für ihn in 16 Jahren zu einer wichtigen Aufgabe geworden. Seine Begeisterungsfähigkeit und sein Auftreten haben ihn vielfach zu einem beliebten Gesprächspartner bei Berichten aus dem Nationalpark im Fernsehen, Zeitungen oder Zeitschriften gemacht. Bei den Schulkindern rings um den Hainich war „Diddi“, wie er von ihnen liebevoll genannt wurde, wurde er immer schon sehnsüchtig erwartet, wenn die Ausflüge in den Nationalpark anstanden.

„Dass ich hier im Nationalpark arbeiten durfte, war ein Geschenk des lieben Gottes“, so Diethardt Böttger rückblickend auf seine Zeit. Nationalparkleiter Manfred Großmann bedankte sich bei ihm für 16 Jahre engagierte Arbeit: „Diethardt Böttger war für viele das Gesicht des Nationalparks. Sein Engagement hat zum Erfolg des Nationalparks Hainich und seiner großen Akzeptanz entscheidend beigetragen. Seinen Humor und seine Herzlichkeit werden wir mit Sicherheit vermissen“. Von seinen Kollegen bekam Diethardt Böttger eine schöne Ruhebank aus Holz, versehen mit einem seiner Lieblingssprüche: „Gar so fein“.


Manfred Großmann
Nationalparkleiter

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