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Familie Hainich zu Besuch im Nationalpark Hainich

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Das ist schon etwas Besonderes, wenn ein Nationalpark nach einem benannt ist“, meint augenzwinkernd Reinhard Hainich, der gemeinsam mit seiner Frau Elke kürzlich den Nationalpark Hainich besuchte. Schon als Schuljunge schaute der gebürtige Leipziger im Geographieunterricht öfters verstohlen im Atlas nach dem gleichnamigen Mittelgebirgszug. Diese Namensgleichheit begeisterte ihn bereits damals. Aber es brauchte dann doch noch einige Jahre, bevor er den Hainich in Natura kennen lernte.
Vor 10 Jahren kam er gemeinsam mit seiner Frau Elke dann das erste Mal hierher. Man schaute sich in der Gegend um, nahm Quartier in Berka vor dem Hainich und war begeistert. „Schon damals haben wir allen Bekannten daheim vom Urwald in der Mitte Deutschlands berichtet“ erzählen die Beiden. Daheim - das ist für Familie Hainich mittlerweile schon viele Jahre Baden-Württemberg „Auch dort ist der Wald sehr schön, aber auch sehr aufgeräumt. Die urig alten Buchen und die einsamen, ruhigen Waldwege haben uns im Hainich gefallen“ erzählt Elke Hainich.Woher nun die Namensgleichheit kommt, kann auch Reinhard Hainich nicht sagen. Im Lexikon ist nachzulesen, dass das Wort Hain einst für ein gehegtes heiliges Wäldchen stand. Ahnenforschung hat Reinhard Hainich indes noch nicht betrieben, „Das wäre ein Ziel für kommende Jahre. Aber es gibt noch mehrere Familien, die auch so wie wir und der Nationalpark heißen!“Jetzt nach 10 Jahren hat Familie Hainich wieder mal das Fernweh nach Thüringen gepackt. „Auch diesmal sind wir wieder in Berka v.d. Hainich gelandet und wir waren sofort begeistert, wie viel sich da in den letzten Jahren getan hat“ berichtet Elke Hainich. Besonders beeindruckt hat sie der neue Aussichtsturm am Hainichblick. „Das ist eine tolle Sicht, herrlich der Blick zur Wartburg, zum Inselsberg im Thüringer Wald oder auch weit hinein ins Hessische Bergland“ schwärmen beide. Viel gewandert sind sie in diesen sonnigen Spätsommertagen und haben zahlreiche Orte rund um den Hainich besucht.
„Wir haben uns mitgefreut, als am 25. Juni 2011 der Hainich Weltnaturerbe wurde! Auch wenn Dettingen gut 400 Kilometer entfernt ist, haben wir immer die Entwicklung dieses Nationalparkes verfolgt!“ erzählt das Ehepaar. „Wenn das Wildkatzendorf im kommenden Jahr eröffnet ist und vielleicht auch schon bald der erste Spatenstich für das Wildtiergehege erfolgt, dann kommen auch wir bestimmt wieder zu Besuch in den Hainich.“

Manfred Großmann
Leiter

Foto: privat

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