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Englischtraining für die Nationalparkführer

Pressemitteilungen vom

Seit der Nationalpark Hainich das Prädikat UNESCO-Weltnaturerbe verliehen bekommen hat, ist auch das weltweite Interesse am Urwald im Herzen Deutschlands größer geworden. Grund genug, auch Führungen in englischer Sprache anzubieten, um sich mit dem internationalen Publikum verständigen zu können. Gerade wenn es um Begriffe aus Flora und Fauna geht, reicht mitunter das normale Schulenglisch nicht mehr aus. Und so hat die Nationalparkverwaltung ihren ehrenamtlichen Naturführern einen Grundkurs zur Auffrischung und Erweiterung der Englischkenntnisse organisiert. An sechs Wochenendterminen brachte Englischdozent Ingo Köhn von der Fremdsprachenpraxis Erfurt den Naturführern das vielfältige Vokabular der englischen Sprache nahe. Es gab viel zu sehen, denn Ingo Köhn hat selbst weltweit schon viele Nationalparks besucht und brachte zahlreiche tolle Aufnahmen mit, um daran Naturbeschreibungen zu trainieren. Auch der Spaßfaktor kam bei den Teilnehmern nicht zu kurz, denn dass der Igel im Englischen Hedgehog, zu Deutsch Heckenschwein heißt oder Daisy eigentlich das Gänseblümchen ist, brachte die Teilnehmer schon zum Schmunzeln. Manche Wörter entpuppten sich als echte Zungenbrecher, hier hilft nur so oft wie möglich trainieren und anwenden. In die frühlingshafte Natur des Hainichs führt die letzte Veranstaltung, denn hier kommt die Probe aufs Exempel und die Naturführer müssen den ersten echten Engländer durch den Nationalpark führen und dabei möglichst viel in englischer Sprache berichten, denn über Deutsch ist Dozent Ingo Köhn an diesem Tag wirklich not amused.

Susanne Merten

Nationalpark Hainich

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