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Die ersten Märzenbecher läuten den Frühling im Nationalpark Hainich ein

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In den naturnahen Wäldern des Nationalparks finden sich einige der größten natürlichen Vorkommen wildwachsender Märzenbecher innerhalb Deutschlands. Foto: Rüdiger Biehl

Am 1. März ist meteorologischer Frühlingsbeginn!

Pünktlich zum meteorologischen Frühlingsbeginn am 1. März recken auch im Nationalpark Hainich die ersten Frühblüher ihre Köpfe in die wärmer werdende Luft. So wird der Hainich in den kommenden Wochen an einigen Stellen wieder weiß sein - allerdings nur am Boden und diesmal von unzähligen Märzenbecherblüten. In den naturnahen Wäldern des Nationalparks finden sich einige der größten natürlichen Vorkommen wildwachsender Märzenbecher innerhalb Deutschlands.

"Märzenbecher fühlen sich an feuchten und nährstoffreichen Standorten wohl. Bei uns im Hainich findet man sie besonders schön u.a. am Naturpfad Thiemsburg und im Erlebnispfad Brunstal. Eine Wanderung lohnt sich - es ist ein wahrer Augenschmaus!", weiß der stellvertretende Nationalparkleiter Rüdiger Biehl. Beide Wanderwege sind leicht zu erreichen. Der Naturpfad Thiemsburg beginnt am gleichnamigen Parkplatz und hat eine Länge von vier Kilometern. Der drei Kilometer lange Erlebnispfad Brunstal wurde barrierearm gestaltet und ist daher für Kinderwagen ebenso wie für Rollstuhlfahrer geeignet.

Von März bis April blüht dieser immer seltener werdende Frühlingsbote. Märzenbecher gelten nach der Bundesartenschutzverordnung als besonders geschützt und nach der Roten Liste als gefährdet. Eingriffe in die natürlichen Lebensräume dieser Pflanzen, naturnahe Wälder und Moore, und private Sammler sind die Hauptursachen für diese Gefährdung. Ein Grund mehr, sich am Anblick dieser kleinen weißen Glöckchen bei einer Wanderung durch den Nationalpark zu erfreuen.

Rüdiger Biehl
Stellvertretender Nationalparkleiter

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