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Der Bärlauch steht im Nationalpark Hainich in voller Blüte

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Riesige Blütenteppiche bildet der Bärlauch im Nationalpark Hainich Foto: Rüdiger Biehl

Weiß, fluffig und mit feiner Knoblauchnote

Endlich ist es soweit - der Bärlauch steht im Nationalpark Hainich derzeit in voller Blüte und erfüllt den Wald mit einem feinen Knoblauchduft. Auf dieses Schauspiel der Natur warten jedes Jahr zahlreiche Hainich-Fans in nah und fern. Verständlich, denn auf den Muschelkalkböden des Hainich gedeiht dieses einheimische Lauchgewächs prächtig und zaubert noch einmal einen weißbedeckten Boden in den nun leuchtend grünen Wald.

"In diesem Jahr ist der Bärlauch recht spät dran. Das liegt an der eher kalten, zweiten Aprilhälfte. In anderen Jahren stand der Bärlauch bereits 10 Tage früher in voller Blüte", weiß der stellvertretende Nationalparkleiter Rüdiger Biehl. Das Schauspiel wird ungefähr 14 Tage zu bestaunen sein. Danach fallen die Blüten in sich zusammen und die grünen Blätter verfärben sich gelb. Am Waldboden wird es in den kommenden Monaten dunkler, denn das Kronendach der Buchen schließt sich. Nach dem Bärlauch ist der Auftritt der Frühblüher für dieses Jahr vorbei.

Eine Wanderung durch den Nationalpark lohnt sich in den nächsten Tagen also ganz besonders, egal ob in Eigenregie oder geführt. An den Wanderwegen Craulaer Kreuz und Saugraben oder am Naturpfad Thiemsburg wächst der Bärlauch besonders üppig. Eine Führung mit dem Ranger Dietrich Reiche findet am Sonntag, den 21. Mai, unter dem Motto "Frühling im Weltnaturerbe" statt. Der Treffpunkt zur dreistündigen Wanderung ist der Wanderparkplatz Craulaer Kreuz um 11 Uhr.

Rüdiger Biehl
Stellvertretender Nationalparkleiter

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Cornelia Otto-Albers

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