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Commerzbank-Umweltpraktikantinnen mit zehn Bank-Filialleitern

Filialleiter der Commerzbank mit den Umweltpraktikanten des Nationalparks in der Wildkatzenscheune Foto: Nationalpark

Zwei Studentinnen sind als diesjährige Commerzbank-Umweltpraktikantinnen bereits seit einigen Wochen im Nationalpark unterwegs. Doch die offizielle Begrüßung wurde aus gutem Grund in den Juli verschoben. Denn in diesem Jahr tagen zehn Thüringer Filialleiter der Commerzbank drei Tage im „Hotel zum Herrenhaus“ direkt am Nationalpark Hainich. Und bei dieser Gelegenheit trafen diese auch auf „ihre“ Umweltpraktikantinnen Christin Gaida und Julia Schmalzl, welche ihnen bei einer von Nationalparkleiter Manfred Großmann geführten Wanderung auf spielerische Art die Sinne weiteten für die Besonderheiten des UNESCO-Weltnaturerbes.

Julia Schmalzl stammt aus Bad Breisig in der Nähe von Koblenz. Die 25jährige absolvierte ihren Bachelor in Biologie an der Universität Köln. Inzwischen steht sie kurz vor Ihrer Masterarbeit im Studiengang „Ökologie, Evolution und Naturschutz“ in Potsdam und wollte die Chance für ein „Open-Air-Semester“ in einem Nationalpark ergreifen. Da sie einige Jahre im Unstrut-Hainich-Kreis aufgewachsen ist, war der Nationalpark Hainich natürlich die erste Wahl. Die Masterstudentin freut sich darauf, ihre im Studium erworbenen Kenntnisse anzuwenden und die Begeisterung für Natur und Umwelt an Kinder und Jugendliche weiterzugeben.
Christin Gaida kommt ursprünglich aus dem Altenburger Land und hat an der Hochschule Anhalt (FH) in Bernburg Landschaftsarchitektur und Umweltplanung studiert. Nach der langen Zeit im Hörsaal sehnte sie sich danach, andere Menschen mit ihrer Begeisterung für die Natur anzustecken und sich somit aktiv für den Naturschutz in Deutschland einzusetzen.
Im Nationalpark Hainich sind die beiden nun für je fünf Monate fast täglich mit Kindern und Jugendlichen unterwegs, um ihnen ökologische Zusammenhänge zu erklären und alle Sinne für besondere Naturwahrnehmungen zu schärfen. Einen Eindruck von dieser wichtigen Arbeit, die die Commerzbank seit fast 25 Jahren finanziell unterstützt, bekamen die Filialleiter nun am eigenen Leib, indem sie beispielsweise mit verbundenen Augen, sich ganz auf den Tastsinn verlassend, Bäume erkennen mussten. „Es ist ein tolles Erlebnis, die Arbeit der Praktikantinnen auf diese Weise einmal hautnah zu erleben“, sagte Thomas Hartmann, Leiter der Commerzbank-Filiale in Mühlhausen. Er und sein Kollege Stefan Koch aus Eisenach gaben den Studentinnen noch je einen Rucksack für ihre Exkursionen mit auf den Weg. „Über das Umweltpraktikum sind wir dem Nationalpark schon lange verbunden. Die heutige Exkursion ist eine gute Gelegenheit, diese Partnerschaft weiter auszubauen“, sagte Koch. Neben dem Naturerleben mit geschärften Sinnen erfuhren die Kollegen vom Nationalparkleiter Manfred Großmann persönlich auch viel Interessantes über den Nationalpark im Allgemeinen und das Weltnaturerbe im Besonderen.

Insgesamt absolvieren in diesem Jahr bundesweit 51 Studierende aus dem In- und Ausland in 25 teilnehmenden Nationalparks, Biosphärenreservate und Naturparks ein Commerzbank-Umweltpraktikum. Die Commerzbank unterstützt mit einem Praktikantenentgelt und sorgt für die Unterkunft. Die Schutzgebiete übernehmen die fachliche Betreuung. Das Projekt dokumentiert die langfristige Verantwortung der Commerzbank für Bildung und leistet einen wichtigen Beitrag zu einem nachhaltigen Miteinander von Mensch und Natur. 2007 wurde es von der UN als Dekadenprojekt „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet. In den knapp 25 Jahren seit Bestehen haben mehr als 1.300 Praktikanten teilgenommen. Die Absolventen tragen nachhaltige Entwicklung als zukunftsweisende Bildungsform in viele Bereiche der Umwelt, Wirtschaft und Politik. Vielen hat das Umweltpraktikum den späteren Einstieg ins Berufsleben geebnet.

Weitere Infos zum Commerzbank-Umweltpraktikum unter: www.umweltpraktikum.com


Manfred
Großmann
Nationalparkleiter

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