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Auf moderner Schnitzeljagd unterwegs im Nationalpark

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Lucas Faupel, Felix Heck und Kevin Lachmann (v.l.n.r.) haben alle Boxen kontrolliert und geben den neuen Urwald-Cache frei. FOTO: Nationalparkverwaltung Hainich

Der neu installierte „Urwald-Cache“ ist startklar und wartet am Wanderweg Hünenteich auf kleine und große Schatzsucher

Ein Geocache mit 10 Stationen, kurz „Multi-Cache“, ist die neue Attraktion des Wanderweges Hünenteich, der dieses Jahr vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg Wanderbares Deutschland ausgezeichnet wurde. Das Wort „Geocaching“ setzt sich aus dem griechischen „geo“ für Erde und dem englischen Wort „cache“ für Versteck zusammen. Es ist ein wenig wie früher auf Schnitzeljagd – nur eben auf moderne Art und Weise. Für den Geocacher und interessierten Besucher heißt das: mit dem GPS-Gerät oder GPS-fähigen Smartphone immer wieder kleine Boxen suchen und die Rätsel darin lösen, bis man das Finale erreicht hat, welches einen kleinen Schatz beinhaltet.

„Der Multi ist für Besucher gedacht, die ihre Wanderung mit einem Geocache ergänzen wollen, der spielerisch Zusatzinformationen über den Nationalpark liefert“, sagt Lisa Mäder von der Nationalparkverwaltung, die den Multi-Cache entwickelt hat. Auch Kinder und Jugendliche können mitmachen, die Eltern sollten aber die Wegelänge von 6,5 Kilometer im Hinterkopf behalten. Unterwegs kann man an mehreren besonders interessanten Stellen eine Pause einlegen, zum Beispiel an der Umweltbildungsstation, am Hünenteich oder an der Fuchsfarm. Wichtig beim Geocachen ist natürlich, dass man die Gebote des Nationalparks einhält: nur tagsüber cachen gehen, die Wege nicht verlassen und grundsätzlich den Schutzstatus des Gebietes respektieren!

Der neu eingerichtete Multi-Cache wurde in der letzten Woche bereits einem ersten Test unterzogen. Die „Neuen“ in der Nationalparkverwaltung - Felix Heck und Lucas Faupel aus Mülverstedt sowie Kevin Lachmann aus Craula -alle drei absolvieren ein Freiwilliges Ökologisches Jahr im Nationalpark Hainich - bekamen den Auftrag, den Cache auf Herz und Nieren zu prüfen. Für Lucas, Felix und Kevin hieß das: stramm gehen, Boxen suchen und dann kontrollieren, ob auch alles vor Ort ist. Am Ende stellte sich heraus, der Multi ist vollständig und startklar und kann von den Besuchern erobert werden!

Wer ihn entdecken will, findet alle weiteren Informationen unter www.geocaching.com unter dem Stichwort „Urwald-Cache“.

 

Rüdiger Biehl

Stellvertretender Leiter

 

 

 

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